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Willkommen auf unserer Homepage!

Wir freuen uns, dass Sie unsere Internet-Präsenz besuchen. Als moderner Verein wollen wir Sie gerne auch Online mit Informationen rund um unseren Verein und unser Tätigkeitsfeld versorgen.

Wenn Sie unseren Verein noch gar nicht kennen, und erst im Internet von uns erfahren haben würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören! Bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche und Fragen wissen, gerne beraten wir Sie ausführlich unter den Kontakten:

Mieterverein Gotha und Umgebung e.V.
Justus-Perthes-Straße 11
99867 Gotha
Telefon: +49 (0) 36 21 / 400 1 84
Fax: +49 (0) 36 21 / 7 333 72
Notfall-Telefon: +49 (0) 172 / 35 7 44 50
E-Mail: Mieterverein.Gotha@t-online.de

Gläubiger-Identifikationsnummer
DE95ZZZ00000189058

Öffnungszeiten

Montag & Dienstag
08:00 bis 16:00 Uhr

Mittwoch
08:00 bis 12:00 Uhr & 13:00 bis 19:00 Uhr

Donnerstag
08:00 bis 14:30 Uhr

Freitag
08:00 bis 12:00 Uhr

(Termine zur Rechtsberatung nur nach Vereinbarung)

Telefonische Rechtsauskünfte für Mitglieder

Montag
12:00 bis 13:00 Uhr,
Herr Güth

Mittwoch
14:00 bis 15:00 Uhr,
Herr Sprang

In der Zeit vom 12.09.2016 bis 30.09.2016 bleibt die Geschäftsstelle des Mietervereins wegen Jahresurlaub geschlossen.

An folgenden Tagen finden Sprechtage mit Terminvereinbarung statt:

Montag, den 12.09.2016

08.00 bis 15.00 Uhr

Mittwoch, den 14.09.2016

10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr

An folgenden Tagen finden Sprechtage ohne Terminvereinbarung statt:

Montag, den 19.09.2016

08.00 bis 15.00 Uhr

Mittwoch, den 21.09.2016

10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr

Montag, den 26.09.2016

08.00 bis 15.00 Uhr

Mittwoch, den 28.09.2016

10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr

Telefonische Auskünfte in dringenden Fällen erhalten Mitglieder des Mietervereins unter der 0172/3574450

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Der Vorstand des Mieterverein Gotha und Umgebung e.V.

 

Aktuelle Informationen im Monat September 2016:

Bunte Wände

Während der Mietzeit darf sich der Mieter einrichten, wie er will. Er kann die Wohnung nach seinem Geschmack dekorieren. Das bedeutet nach Darstellung des DMB-Mieterverein Gotha und Umgeb. e.V. auch, dass der Mieter die Wände und Decken farbig streichen oder die Türen bunt lackieren darf. Mietvertragsklauseln, die das verbieten oder farblich neutrale Anstreiche vorschreiben, sind unwirksam.

Anders, so der DMB-Mieterverein Gotha und Umgeb. e.V., wenn es um die Frage geht, in welchem Zustand die Wohnung am Ende der Mietzeit beim Auszug zurückzugeben ist. Muss der Mieter laut Mietvertrag Schönheitsreparaturen durchführen, kann der Vermieter verlangen, dass die Wohnung farblich neutral gestrichen wird.

Aber selbst wenn der Mieter laut Mietvertrag nicht zu Schönheitsreparaturen verpflichtet ist, darf er die Wohnung nicht mit bunten Wänden und farbigen Decken verlassen. Tut er es doch, muss er Schadensersatz zahlen.

Der Bundesgerichtshof (BGH VIII ZR 46/12) verurteilte einen Mieter zu 2.700 Euro Schadensersatz, weil er die Wohnung rot, gelb und blau gestrichen zurückgegeben hatte. Die Richter argumentierten, hierdurch sei eine Neuvermietung der Wohnung praktisch unmöglich gewesen Der Schaden des Vermieters habe darin bestanden, dass er die für breite Mieterkreise nicht akzeptable Art der Dekoration mit übermäßig hohem Aufwand beseitigen musste.

Mieterfalle Kündigungsverzicht

Mietverträge werden im Regelfall zeitlich unbefristet abgeschlossen. Dann können Mieter jederzeit mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Eine Begründung für die Kündigung benötigen sie nicht. Befristete Mietverträge mit einer festen Laufzeit sind nach dem Gesetz ausgeschlossen. Lediglich qualifizierte Zeitmietverträge, in denen der Vermieter von Anfang an angeben muss, warum das Mietverhältnis befristet wird und wie er die Wohnung nach der Befristung nutzen will, sind noch möglich.

Aber es gibt einen Sonderfall. Nach Angaben des DMB-Mieterverein Gotha und Umgeb. e.V. können Mieter und Vermieter auf ihr Kündigungsrecht bis zu 4 Jahre lang verzichten. Wer als Mieter einen derartigen Mietvertrag unterzeichnet hat, ist 4 Jahre lang an die Wohnung gebunden, kann nicht kündigen.

Ein Kündigungsverzicht oder Kündigungsausschluss darf nicht länger als maximal 4 Jahre dauern und ist nur wirksam, wenn er für beide Vertragsparteien gilt. Ist die Zeitspanne länger, ist der Kündigungsausschluss von Anfang an unwirksam. Die Frist von 4 Jahren wird ab Vertragsschluss, nicht ab Einzug gerechnet. Die Kündigung muss zum Ende des 4. Jahres möglich sein. Die Kündigungsfrist darf also nicht noch zu den 4 Jahren hinzukommen.

Der DMB-Mieterverein Gotha und Umgeb. e.V. warnt vor Vertragsklauseln, die das Kündigungsrecht zeitlich befristet ausschließen, und empfiehlt, Mietverträge vor Unterschrift sorgfältig zu prüfen. Notfalls sollte versucht werden, eine Vereinbarung aufzunehmen, wonach der Mieter das Mietverhältnis vorzeitig beenden darf, wenn er einen Nachmieter stellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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